Hauptinhaltsbereich

Aufsichtsräte handeln

Unternehmens­strategien in der Krise

Unternehmen in Krisensituationen

TEaserbild Corona und AR

Die aktuelle Corona-Krise hat tiefgreifenden Einfluss auf die nationale, internationale und globale Geschäftstätigkeit; wie lange, umfassend und tiefgreifend diese Krise wird, ist unklar und hängt natürlich auch vom Handeln aller Beteiligten ab.

Seit Beginn der Krise ist bereits eine Vielzahl namhafter Unternehmen betroffen. Aktuelle Prognosen gehen von langfristigen Konjunktureinbußen in Schlüsselindustrien aus (Dullien et al. 2020).

Auch wenn der weitere Verlauf der Krise noch nicht absehbar ist, so ist eine sog. „V-Krise“ mit einer kurzfristigen Erholung (vgl. auch diese Themenkarte) nicht mehr sehr wahrscheinlich. Wir müssen vielmehr von einer länger andauernden Krise ausgehen. Für Unternehmen bedeutet dies, jetzt umfassende operative und strategische Maßnahmen durchzuführen, um das Unternehmen sicher durch die Krise zu bewegen und gleichzeitig bereit für die Zeit nach der Krise zu machen.

Es gibt aber auch potentiell positive Aspekte:
 
  • Die meisten Unternehmen haben derzeit noch Handlungsspielraum und müssen sich nicht auf das kurzfristige (operative) Reagieren beschränken.
  • „Jede Krise geht einmal vorbei“: Mittelfristig ist von einem Wiederbeleben der Nachfrage auszugehen und es gibt in den meisten Branchen weiterhin Wachstumspotenzial.

In diesem Kartenstapel wollen wir uns mit den wesentlichen strategischen Fragen in der Krisensituation auseinandersetzen. Wir möchten Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern in den Aufsichtsräten Anhaltspunkte und Orientierung zu unternehmensstrategischen Fragen in turbulenten Zeiten geben.