Was ist der „Private Equity Monitor Deutschland“?

Private Equity bezeichnet die außerbörsliche Beteiligung von Finanzinvestoren an einem Unternehmen. Dabei streben die Finanzinvestoren meist eine weitgehende Kontrolle der Unternehmen an und verkaufen diese nach durchschnittlich sechs Jahren wieder. Diese Eigentümerwechsel und die strategischen Neuausrichtungen durch die Finanzinvestoren haben häufig einen deutlichen Einfluss auf die Situation der Beschäftigten. Der „Private Equity Monitor Deutschland“ berichtet jährlich über den Private Equity-Markt in Deutschland aus beschäftigungsorientierter Sicht. Dabei werden sowohl die Übernahmen („Buyouts“) als auch die Verkäufe („Exits“) von Unternehmen analysiert sowie die daran beteiligten Finanzinvestoren. Die langfristigen Wirkungen von Private Equity werden anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen von Unternehmen ab einer ersten Übernahme durch Finanzinvestoren dargestellt. Zudem wird der Gesamtbestand aller Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten, die potentiell der Mitbestimmungspflicht unterliegen und die aktuell im Eigentum eines Finanzinvestors stehen, erhoben. Schließlich werden die Gewinnansprüche und die realisierten Gewinne der Private Equity-Gesellschaften und der von ihnen gemanagten Fonds betrachtet.

Christoph Scheuplein


aktualisiert am 22.12.2017