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Betriebliche Altersversorgung

Die reine Beitragszusage

Worum geht's?

Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung stagniert seit einigen Jahren. Darüber hinaus setzt die nach wie vor andauernde Niedrigzinsphase die kapitalgedeckte betriebliche Altersversorgung unter Druck. Vor diesem Hintergrund hat der Gesetzgeber mit dem „Betriebsrentenstärkungsgesetz“ Impulse gesetzt, um die Situation zu verbessern.

Neben akzentuierten Fördermaßnahmen wie etwa steuerlicher Förderung, ist eine zentrale Neuerung dieses Gesetzes die Einführung des „Sozialpartnermodells“ in Form der reinen Beitragszusage. Wesentliches Merkmal der reinen Beitragszusage ist, dass den Anwärtern keine Rentenleistung garantiert wird. Der Begriff „Garantie“ besitzt jedoch für die Beschäftigten eine zentrale Bedeutung in der betrieblichen Altersversorgung. Der Wegfall der Garantie ist deshalb umstritten.

In diesem Themen-Kartenstapel beschreiben wir u.a.

  • unter welchen Bedingungen die Sozialpartner eine Versorgungseinrichtung gründen und die reine Beitragszusage einführen können,
  • was der Wegfall der garantierten Leistung bedeutet und
  • welche Schutzmechanismen zur Risikovorsorge von Experten diskutiert werden.

Informationen zur arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersversorgung haben wir in einem weiteren Kartenstapel zusammengestellt:

Die Niedrigzinsphase stellt so manches Unternehmen hinsichtlich seiner Pensionsrückstellungen vor Herausforderungen. Derzeit gehen viele Arbeitgeber auf den Betriebsrat zu, um über die Altersversorgung (neu) zu verhandeln.

Sebastian Campagna

aktualisiert am 04.07.2019