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I.M.U. Podcast „Fokus Aufsichtsrat“

#17 Risiken managen: Einfluss geopolitischer Risiken auf Unternehmen

Wir sprechen mit Prof. Dr. Sebastian Dullien und Alexander Sekanina darüber, wie sich Unternehmen in Zeiten andauernder Krisen absichern können und welche Rolle der Aufsichtsrat dabei spielt.

Weniges hat man dieses Jahr so oft gehört wie: Die Wirtschaftsinstitute senken ihre Wachstumsprognosen für Deutschland. Doch jetzt scheint sich der Wind etwas zu drehen. Im September haben die großen Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognose für dieses Jahr mehr als verdoppelt – von 0,6 auf 1,3 Prozent Wachstum.

Gleichzeitig reißen die Krisen nicht ab: Der Krieg im Iran dauert an, getankt wird trotz Tankrabatt für deutlich über zwei Euro, im Sommer führten die Wasserstraßen so wenig Wasser wie selten, die AfD wird stärkste Kraft, und die Konkurrenz aus China bleibt hart. Die Welt fühlt sich also unsicherer an denn je – und trotzdem sollen die Aussichten für unsere Wirtschaft besser werden? Wie das zusammenpasst und wann aus einer Krise wirklich ein Risiko für die deutsche Wirtschaft wird, besprechen wir mit Prof. Dr. Sebastian Dullien, dem Wissenschaftlichen Direktor des IMK.

Wenn wir auf all die Unsicherheiten schauen, die uns die Welt bietet, ist es verständlich, als Privatperson von ihnen überrascht zu sein. Von unserer Wirtschaft und vor allem von großen deutschen Unternehmen erwarten wir jedoch etwas anderes: Nämlich, dass sie nicht jede Krise ins Wanken bringt. Doch wie bereiten sich Unternehmen auf Risiken vor und sichern sich gegen diese ab? Und welche Rolle und vor allem welche Pflichten hat dabei der Aufsichtsrat? Das erklärt Alexander Sekanina, Wirtschafts­referent und Risikomanagement-Experte am I.M.U.

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