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Perspektiven

Wo steht die Mitbestimmung heute? Wie verändert sich die Arbeitswelt? Welche Mitbestimmung brauchen wir morgen? Was ist zu tun? Wir wollen wissen, was bewegt – und befragen dazu Wissenschaftler und Praktiker, Politiker und Gewerkschafter, Journalisten und Juristen. Im Gespräch mit Menschen aus unterschiedlichen Kontexten werfen wir einen Blick auf den Zustand und die Perspektiven der Mitbestimmung.

Sabine Pfeiffer

Drei Fragen an Prof. Dr. Sabine Pfeiffer

Professorin für Soziologie an der Universität Hohenheim

Wie müssen sich Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertretungen auf die digitalen Veränderungen der Arbeitswelt einstellen? Wie muss sich die Mitbestimmung entwickeln, um die Arbeitswelt 4.0 wirksam mitzugestalten? Wie greift die Digitalisierung in die Beschäftigungsstruktur ein?

Drei Fragen an Günter Schölzel

Justiziar der IG BCE und Leiter der Abteilung Mitbestimmung

In welchem Bereich sollten Betriebsräte mehr miteinbezogen werden in Zeiten von Industrie 4.0? Wer profitiert von Mitbestimmung im Unternehmen? Was kann Mitbestimmung in Bezug auf Arbeitsschutz leisten?

Drei Fragen an Prof. Dr. Uwe Elsholz

Inhaber der Professur für Lebenslanges Lernen an der FernUniversität in Hagen

Warum ist lebenslanges Lernen in Bezug auf Arbeit 4.0 notwendig? Wie sieht das Lern- bzw. Ausbildungskonzept der Zukunft aus? Welche Kompetenzen werden in Zukunft benötigt, um erfolgreich ausgebildet zu sein?

Katja Karger

Drei Fragen an Katja Karger

Vorsitzende des DGB-Hamburgs

Warum ist es wichtig, die Auswirkungen neuer Technologien auch jenseits von Industrie zu betrachten? Erfordert Arbeit 4.0 eine besondere Absicherung? Welche Bereiche müssen im Zuge von Arbeit 4.0 speziell berücksichtigt werden?

 

Fragen zur Arbeit und Mitbestimmung der Zukunft

Produziert Arbeit 4.0 den gläsernen Menschen? Ist die Mitbestimmung ein Auslauf- oder Zukunftsmodell für Europa? Mensch oder Maschine? Wer steuert wen?

 

Drei Fragen an Andrea Kocsis

stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di

Was sind die Chancen und Risiken der Digitalisierung? Was können Gewerkschaften tun, um die Risiken der Digitalisierung einzudämmen? Digitalisierung der Arbeit: Wie wirkt sich Mitbestimmung in der Praxis aus?

Constanze Kurz

Drei Fragen an Dr. Constanze Kurz

Leiterin des Ressorts Zukunft der Arbeit bei der IG Metall 

Ist es die Aufgabe von Gewerkschaften, Einfluss auf die Chancen und Risiken von Industrie 4.0 zu nehmen? Wie können wir es schaffen, dass Arbeitsplätze nicht ersatzlos wegfallen? Wie können die Beschäftigten auf dem Weg zur Arbeit 4.0 mitgenommen werden?

Holger Krökel

Drei Fragen an Holger Krökel

Maschinenbauer und Mitglied des Betriebsrates bei der Bosch-Rexroth AG in Homburg (Saar)

Wie verändert Industrie 4.0 heute schon die Arbeit im Unternehmen? Wo liegen die Risiken dieser Entwicklung für die Beschäftigten? Brauchen wir neue Regeln für die Einführung von Industrie 4.0?

Welf Schröter

Drei Fragen an Welf Schröter

Initiator und Leiter des „Forum Soziale Technikgestaltung“ beim DGB Baden-Württemberg  

Welche Rolle spielt die Mitbestimmung im digitalen Wandel? Welche Bedeutung hat die Qualifikation der Arbeitnehmer in der Digitalisierung? Wie sollten wir dem digitalen Veränderungsprozess begegnen?

Werner Nienhüser

Drei Fragen an Prof. Dr. Werner Nienhüser

Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen

Wie haben Sie Ihre Studie angelegt? Wie sehen die Ergebnisse Ihrer Studie aus? Was kann man tun, um Mitbestimmung bekannter zu machen?

Edeltraud Glänzer

Drei Fragen an Edeltraud Glänzer

Stellvertretende Vorsitzende der IG BCE

Wie sieht Betriebsratsarbeit 4.0 aus? Was bedeuten die Veränderungen der Arbeitswelt für die Qualifizierung der Beschäftigten? Und wo müssen sich Gewerkschaften bei der Ansprache der Arbeitnehmer verbessern?

Michael Guggemos

Drei Fragen an Michael Guggemos

Sprecher der Geschäftsführung der Hans-Böckler-Stiftung

Verlangt die Industrie 4.0 auch eine Mitbestimmung 4.0? Welche Bilanz kann nach 40 Jahren Mitbestimmungsgesetz gezogen werden? Und was sind die Ziele der Kampagne "Weiterdenken. Mitgestalten. Mitbestimmung"?