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Drei Fragen an ...

Wo steht die Mitbestimmung heute? Wie verändert sich die Arbeitswelt? Welche Mitbestimmung brauchen wir morgen? Was ist zu tun? Wir wollen wissen, was bewegt – und befragen dazu Wissenschaftler und Praktiker, Politiker und Gewerkschafter, Journalisten und Juristen. Im Gespräch mit Menschen aus unterschiedlichen Kontexten werfen wir einen Blick auf den Zustand und die Perspektiven der Mitbestimmung. (PS: Es sind nicht immer genau 3 Fragen ;)

Mitbestimmung der Zukunft (Video)

Fragen an Albrecht von Lucke

Vom Publizisten und Redakteur der Blätter für deutsche und internationale Politik stammt der Satz „Mitbestimmung ist das Urprinzip der Demokratie.“ Warum ist für ihn Mitbestimmung so fundamental für unsere Gesellschaft? Wie können Wirtschaft und Gesellschaft demokratischer und sozialer werden?

Mitbestimmung der Zukunft (Video)

Fragen an Harald Schumann

Wir haben den Journalisten von Investigate Europe um seine Einschätzungen zur „Mitbestimmung als Gestaltungsprinzip der Sozialen Marktwirtschaft“ gebeten. Wie kann das Blatt zu einem demokratischeren Europa mit mehr Mitbestimmung gewendet werden?

Wie unterscheiden sich die Wahlprogramme der Parteien mit Blick auf das Thema Mitbestimmung? Welche Muster sind in der Berichterstattung in den Medien erkennbar? Wie lässt sich die Präsenz von Mitbestimmung in den öffentlichen Diskursen stärken? Wir haben hierzu Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte von der Universität Duisburg-Essen befragt.

Die Arbeitswelt 4.0 verändert viele Berufe. Während einfache Tätigkeiten wegfallen werden, ändern sich gleichzeitig die Qualifikationen bei neu entstehender Arbeit. Welchen Beitrag die Mitbestimmung hier leisten kann, beantworten Margret Suckale, Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie, und Dr. Manuela Maschke von der Hans-Böckler-Stiftung.

Durch die digitale Kommunikationstechnologie entstehen neue orts- und zeitunabhängige Arbeitsformen. Ob das eine große Chance ist oder nur der Entgrenzung von Arbeit die Tür öffnet, beantworten Prof. Dr. Anke Hassel vom WSI der Hans-Böckler-Stiftung und Dr. Ulrich Goldschmidt vom Verband Die Führungskräfte e. V.

Zweifellos entlastet der technologische Fortschritt an vielen Stellen die Beschäftigten. Er kann aber auch das Wesen von Arbeit verändern. Dient die Technik noch dem Menschen, oder der Mensch der Technik? Die Frage beantworten Prof. Dr. Kerstin Jürgens, Kommission Arbeit der Zukunft, und der Algorithmus-Experte Dr. Andreas Dewes.

Welche Standards müssen für die Dezentralisierung und Externalisierung von Arbeit geschaffen werden? Über Crowdworking und Plattformökonomie diskutieren Dr. Ole Wintermann von der Bertelsmann Stiftung und Dr. Thomas Klebe vom Hugo Sinzheimer Institut.

Das Sammeln von großen auch personenbezogenen Datenmengen ist aufgrund der Speichermöglichkeiten heutzutage leicht. Aber wer entscheidet über deren Nutzung? Wie wir die Arbeit verbessern und Datenmissbrauch verhindern, diskutieren Andrea Kocsis von ver.di und Wolfgang Gründinger vom Bundesverband der Digitalen Wirtschaft.

Angesichts globaler Wertschöpfungsketten stellt sich auch die Frage nach international kompatiblen und juristisch abgesicherten Mitbestimmungsstandards. Einblicke liefern uns SPD-Generalsekretärin Dr. Katarina Barley, Michael Kellner von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Klaus Ernst, DIE LINKE, Peter Weiß, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Dr. Norbert Kluge von der Hans-Böckler-Stiftung.

Wie müssen sich Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertretungen auf die digitalen Veränderungen der Arbeitswelt einstellen? Wie muss sich die Mitbestimmung entwickeln, um die Arbeitswelt 4.0 wirksam mitzugestalten? Wie greift die Digitalisierung in die Beschäftigungsstruktur ein?

In welchem Bereich sollten Betriebsräte mehr miteinbezogen werden in Zeiten von Industrie 4.0? Wer profitiert von Mitbestimmung im Unternehmen? Was kann Mitbestimmung in Bezug auf Arbeitsschutz leisten?

Warum ist lebenslanges Lernen in Bezug auf Arbeit 4.0 notwendig? Wie sieht das Lern- bzw. Ausbildungskonzept der Zukunft aus? Welche Kompetenzen werden in Zukunft benötigt, um erfolgreich ausgebildet zu sein?

Warum ist es wichtig, die Auswirkungen neuer Technologien auch jenseits von Industrie zu betrachten? Erfordert Arbeit 4.0 eine besondere Absicherung? Welche Bereiche müssen im Zuge von Arbeit 4.0 speziell berücksichtigt werden?

Produziert Arbeit 4.0 den gläsernen Menschen? Ist die Mitbestimmung ein Auslauf- oder Zukunftsmodell für Europa? Mensch oder Maschine? Wer steuert wen?

Was sind die Chancen und Risiken der Digitalisierung? Was können Gewerkschaften tun, um die Risiken der Digitalisierung einzudämmen? Digitalisierung der Arbeit: Wie wirkt sich Mitbestimmung in der Praxis aus?

Ist es die Aufgabe von Gewerkschaften, Einfluss auf die Chancen und Risiken von Industrie 4.0 zu nehmen? Wie können wir es schaffen, dass Arbeitsplätze nicht ersatzlos wegfallen? Wie können die Beschäftigten auf dem Weg zur Arbeit 4.0 mitgenommen werden?

Wie verändert Industrie 4.0 heute schon die Arbeit im Unternehmen? Wo liegen die Risiken dieser Entwicklung für die Beschäftigten? Brauchen wir neue Regeln für die Einführung von Industrie 4.0?

Welche Rolle spielt die Mitbestimmung im digitalen Wandel? Welche Bedeutung hat die Qualifikation der Arbeitnehmer in der Digitalisierung? Wie sollten wir dem digitalen Veränderungsprozess begegnen?

Wie haben Sie Ihre Studie angelegt? Wie sehen die Ergebnisse Ihrer Studie aus? Was kann man tun, um Mitbestimmung bekannter zu machen?

Wie sieht Betriebsratsarbeit 4.0 aus? Was bedeuten die Veränderungen der Arbeitswelt für die Qualifizierung der Beschäftigten? Und wo müssen sich Gewerkschaften bei der Ansprache der Arbeitnehmer verbessern?

Verlangt die Industrie 4.0 auch eine Mitbestimmung 4.0? Welche Bilanz kann nach 40 Jahren Mitbestimmungsgesetz gezogen werden? Und was sind die Ziele der Kampagne "Weiterdenken. Mitgestalten. Mitbestimmung"?