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Über das I.M.U. der Hans-Böckler-Stiftung

Mitbestimmung ist eine Bedingung für gute Unternehmensführung. Mitbestimmung bedeutet aus Arbeitnehmersicht Mitverantwortung für gute Unternehmensführung. Der Auftrag des I.M.U. der Hans-Böckler-Stiftung ist ein solches Verständnis von Mitbestimmung zu fördern.

Selbstverständnis

Anfang 2018 hat das Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) seine Arbeit aufgenommen. Mit dem I.M.U. schreibt die Hans-Böckler-Stiftung die Erfolgsgeschichte der Mitbestimmung in die Zukunft fort. So wird diesem politischen Willen des Deutschen Gewerkschaftsbundes und seiner Mitgliedsgewerkschaften Ausdruck verliehen.

Was heißt das konkret? Mitbestimmung ist eine Bedingung für gute Unternehmensführung. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten bei Entscheidungen im Unternehmen mitbestimmen können. Mitbestimmung bedeutet Mitverantwortung für gute Unternehmensführung. Unternehmen haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Es gibt einen Wertekanon für nachhaltiges Wirtschaften. Arbeit der Zukunft kann mitbestimmt besser gestaltet werden. Das sind unsere programmatischen Vorstellungen und Leitlinien.

Die Waben im I.M.U.

Das I.M.U. organisiert seine Arbeit in den drei Kompetenzfeldern („Waben“) Unternehmensrecht und Corporate Governance, Arbeit und Qualifikation, Unternehmensstrategie und Personal.

Wie können wir die Zukunft der Mitbestimmung im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung sichern? Wie können wir dieses demokratische Gestaltungsprinzip der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und in Europa festigen und ausbauen? Die Hans-Böckler-Stiftung forciert die Debatte.

Aufgaben

Beraten, qualifizieren und forschen für Menschen und mit Menschen, die Mandate der Mitbestimmung tragen, das sind Eckpfeiler des I.M.U. Wir stellen Handlungs- und Orientierungswissen für die Mitbestimmungspraxis bereit, vor allem über das Mitbestimmungsportal. Das I.M.U. bringt sich mit starker, wissenschaftlich fundierter Stimme in die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Debatten unserer Zeit ein. Wir fördern eine Kultur, in der Menschen individuelle und kollektive Interessen am Arbeitsplatz, im Betrieb und Unternehmen sowie in der Gesellschaft wahrnehmen und mitgestalten können.

Neue Wege und neue Formate, um Mitbestimmung als Zukunftsthema zu verankern, sind dafür notwendig. Daher sind wir selbst als Laboratorium für beteiligungsorientiertes Kommunizieren und Arbeiten unterwegs. Was heißt das? Wir suchen innovative analoge Formate für Kooperationen und Veranstaltungen und experimentieren gezielt mit digitalen Medien und neuen Arbeitsformen. Wir fördern Projekte mit neuen Forschungsansätzen, die Personen aus der Praxis und Forschung sehr früh zusammen bringen und an den Fragen aus der Praxis anknüpfen. Wir gehen neue Wege.

Unsere Adressaten

Das I.M.U. berät und qualifiziert Vertreterinnen und Vertreter in Aufsichtsräten. Wir bieten Betriebsräten, Aufsichtsräten, Arbeitsdirektoren und ihren Expertennetzwerken Informationen und Plattformen für den fachlichen Austausch.

Das I.M.U. wirkt in drei Arenen:
• In Unternehmen besonders in der Welt der mitbestimmten Aufsichtsräte und Arbeitsdirektoren,
• In der Wissenschaft in verschiedenen Forschungsdisziplinen sowie der akademischen Ausbildung,
• In der fachlich interessierten Öffentlichkeit in Deutschland sowie international und selbstverständlich in Europa.

Unser Twitter-Kanal @ZukunftMB lädt zum Dialog in den sozialen Medien ein. #zukunftmitbestimmung

Das Mitbestimmungsportal ist das Tor zum Service des I.M.U. für die Mitbestimmungspraxis.

Das I.M.U. begleitet die Arbeit in Betriebs- und Aufsichtsräten mit fachlichen Expertisen. Wir geben konkrete Hilfestellung. Wir bilden Mitbestimmungspraktiker in Fragen fort, die die Aufgaben, Rechte und Pflichten von Betriebs- oder Aufsichtsräten sowie Arbeitsdirektoren/innen betreffen.