I.M.U. Podcast „Fokus Aufsichtsrat“
#15 Green Deal oder Green Illusion?
In dieser Folge sprechen wir mit Alexandra Schädler und Navid Armeli über die Zukunft der Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie den Stand der Gesetzgebungsverfahren in Europa und national.
Die Kommission von der Leyen I ging 2019 mit einem ambitionierten Projekt an den Start – dem Green Deal. Ziel des Green Deals war es, die europäische Wirtschaft nachhaltiger auszurichten, insbesondere durch die gezielte Umlenkung von Kapitalströmen in nachhaltige Investitionen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte Anlegern durch einheitliche und vergleichbare Standards in der Nachhaltigkeitsberichterstattung mehr Transparenz darüber verschafft werden, wie nachhaltig ein Unternehmen tatsächlich ist.
Dafür sollte vor allem die Corporate Sustainability Reporting Directive (kurz CSRD) sorgen. Darüber hinaus sollten Unternehmen verpflichtet werden, Verstöße gegen Mindeststandards im Bereich der Menschenrechte und der Nachhaltigkeit entlang ihrer Lieferketten zu identifizieren und zu beheben. Hierfür war die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) vorgesehen.
Doch sieben Jahre nach dem Anstoß dieses Projekts und unter der neuen Kommission von der Leyen zeichnet sich ein deutlicher Wandel ab: Mit der Omnibus-Initiative sollen nun umfassende Vereinfachungen für Unternehmen eingeführt werden, die künftig nach der CSRD berichten müssen. Vor diesem Hintergrund wollen wir Bilanz ziehen und der Frage nachgehen: Was ist nach den jüngsten Reformen vom Green Deal geblieben – und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für deutsche Unternehmen?
Das bespricht Linda Achtermann in Folge 15 mit Alexandra Schädler und Navid Armeli, beide tätig in den Wirtschaftsreferaten des I.M.U.
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