Hauptinhaltsbereich
Illustration These 6

Ängste vor Entgeltverlust verhindern zielgerichtete Datennutzung und damit Entwicklung, Transparenz und die richtige Disposition eines Mitarbeiters auf einen Arbeitseinsatz. Häufig werden Arbeitnehmer aufgrund zurückgehaltener Daten dysfunktional eingesetzt. Vor allem der Gedanke, dass ihre Daten ausschließlich zum „Leistungsbenchmark“ genutzt werden, führt zu dieser Datenzurückhaltung. Eine Idee (korrespondierend mit den „offene Stellenprofilen“, s. o.) wäre eine stärkere Entkoppelung der Mitarbeiterdaten von der individuellen Entgeltfindung: unternehmens-/ anlagenbezogenes Grundeinkommen, „Gehaltskorridore/ -stufen" zur finanziellen Entlohnung, zusätzlich leistungs-/ datenbezogene „Belohnungen“ (z. B. Zeitguthaben o. ä.).

Diskussionsimpuls von Volker Grigo
thyssenkrupp Steel Europe AG, Head of Vocational Training

Fachausschuss Personal4.0, Arbeits­gemeinschaft Engere Mitarbeiter der Arbeitsdirektoren Stahl

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als Vertreterin einer ausgeprägt beteiligungsorientierten „Mitbestimmten Personalarbeit“. Seit über 50 Jahren verbindet sie unternehmensübergreifend Personalmanager der Stahlindustrie im Erfahrungsaustausch.

Ansprechpartner in der HBS: Jan Giertz