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8 Thesen

Die Zukunft der Mitbestimmten Personalarbeit

Von: Fachausschuss Personal4.0, Arbeits­gemeinschaft Engere Mitarbeiter der Arbeitsdirektoren Stahl

Arbeit wird projektbezogener, vielfältiger und digitaler. Was wird die Aufgabe von HR und Mitbestimmung in dieser neuen Arbeitswelt sein? Wir glauben, es geht um das Management von Ungewissheit sowie Vielfalt und damit um die Herstellung von Vertrauen. Was meint Ihr?

Der Fachausschuss Personal 4.0 der Arbeitsgemeinschaft Engere Mitarbeiter der Arbeitsdirektoren Stahl hat in gut zwei Jahren der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Wandel der Arbeitswelt 8 Thesen und Gestaltungsfelder herausgearbeitet. Unsere Arbeit gründet auf der Prämisse, dass Arbeit in Zukunft in vielen Bereichen projektbezogener, agiler und technik-/IT-gestützter erfolgen wird. Zugleich haben wir es sowohl als Arbeitnehmer ebenso wie als arbeitspolitische Akteure (in diesem Falle HR und Mitbestimmung) mit einem ungewöhnlich hohen Grad der Ungewissheit zu tun. Ein Dilemma: In einem Umfeld der Ungewissheit fehlt es vor allem an Vertrauen. Und zugleich ist Vertrauen die zentrale Währung zur Gestaltung der Arbeit der Zukunft.

Der Ausschuss war sozialpartnerschaftlich aufgebaut und repräsentiert in seiner Zusammensetzung unser besonderes Verständnis von auf Beteiligung basierender Mitbestimmter Personalarbeit. Dieses Selbstverständnis spiegelt sich auch in den herausgearbeiteten Stellschrauben, die aus heutiger Sicht für eine robuste, vertrauensbildende und zukunftsorientierte Personalarbeit wesentlich sind.

Illustration These 1

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Fachausschuss Personal4.0, Arbeits­gemeinschaft Engere Mitarbeiter der Arbeitsdirektoren Stahl

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als Vertreterin einer ausgeprägt beteiligungsorientierten „Mitbestimmten Personalarbeit“. Seit über 50 Jahren verbindet sie unternehmensübergreifend Personalmanager der Stahlindustrie im Erfahrungsaustausch.

Ansprechpartner in der HBS: Jan Giertz