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These 7

Von: Fachausschuss Personal4.0, Arbeits­gemeinschaft Engere Mitarbeiter der Arbeitsdirektoren Stahl

Illustration These 7

Entwicklungszyklen verkürzen sich, Prozesse werden schneller. Tradierte Formen der Aushandlung von Regelungen brauchen u. U. zu viel Zeit, um dem eigentlichen Ziel betrieblicher Regulierung „als Unternehmen handlungsfähig zu bleiben“, gerecht zu werden. Schnellere Anpassungen (auch von einzelnen Aspekten) werden notwendig.

Um den betrieblichen Sozialpartnern Aktionen und Reaktionen auf ein schneller werdendes Umfeld zu ermöglichen, müssen auch betriebliche Regelungen auf agilen und iterativen Verhandlungsprinzipien aufbauen. Dafür ist einerseits eine höhere Kompetenz in den zu verhandelnden Sachverhalten und ein anderes Ressourcenmanagement Voraussetzung (insbesondere in der Mitbestimmung), andererseits bringt dies ggf. einen ungewohnten Schwebezustand mit sich (Updatenummerierung).

Als ressourcenschonend könnte sich erweisen, dass sich die konkreten Verhandlungszeiträume verkürzen und Themen fokussieren, indem Teilaspekte angepasst werden können statt gesamte Betriebsvereinbarungen/ Regelungen neu zu verhandeln.

Diskussionsimpuls von Christian Meiwes
ArcelorMittal Bremen, Line-Manager, PPE - HR & Organisational Development

Fachausschuss Personal4.0, Arbeits­gemeinschaft Engere Mitarbeiter der Arbeitsdirektoren Stahl

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als Vertreterin einer ausgeprägt beteiligungsorientierten „Mitbestimmten Personalarbeit“. Seit über 50 Jahren verbindet sie unternehmensübergreifend Personalmanager der Stahlindustrie im Erfahrungsaustausch.

Ansprechpartner in der HBS: Jan Giertz